Moderne Verwaltung

Unter einer „modernen Verwaltung“ verstehe ich eine Verwaltung, die schnell, multimedial, korrekt und verständlich entscheidet. Es muss normal werden, dass sämtliche Behördenangelegenheiten auch über das Internet abgewickelt werden können.

Die Stadtverwaltung ist Dienstleister für die Bürgerinnen und Bürger. Die regelmäßige Erreichbarkeit der Verwaltung muss sichergestellt sein. Um die Akzeptanz behördlicher Entscheidungen zu stärken, muss mehr denn je mit den Bürgerinnen und Bürgern kommuniziert werden.

Als Bürgermeister werde ich

  • die Digitalisierung der Verwaltung vorantreiben. Ziel muss es sein, Verwaltungsprozesse für die Antragsteller zu vereinfachen und die Bearbeitungsprozesse zu beschleunigen.
  • dafür sorgen, dass die Fontanestadt dem Zweckverband „Digitale Kommunen in Brandenburg“ beitritt und so bereits bei der Entwicklung künftiger gemeinsamer IT-Lösungen für die Kommunen im Land Brandenburg mitwirkt.
  • die bestehende WLAN-Struktur deutlich ausbauen. Ziel muss es sein, dass binnen der nächsten vier Jahre ein lückenloses WLAN-Netz zwischen Museum und Bollwerk besteht.
  • die digitale Kommunikation der Stadtverwaltung verbessern. Dazu zählt eine neben der Überarbeitung der städtischen Internetpräsenz auch der verstärkte Einsatz von Video und Tonspuren.
  • die Pressekonferenzen des Bürgermeisters künftig nicht nur ankündigen, sondern auch live im Internet präsentieren. Durch ein solches transparentes Verfahren wird das Vertrauen in den Lokaljournalismus und die Arbeit der Verwaltung gestärkt.
  • neue Arbeitsmodelle wie das mobile Arbeiten fördern. Das kann die Zufriedenheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stärken, die Effizienz der Arbeit erhöhen und den Krankenstand deutlich senken.
  • in möglichst flachen Hierarchien arbeiten. Verwaltungsprozesse können beschleunigt werden, wenn nicht jede Entscheidung den Weg vom Sachbearbeiter bis ins Bürgermeisterbüro nehmen muss. Es gibt eine ganze Reihe guter Verwaltungsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter, die in der Lage sind, Entscheidungen korrekt und verständlich zu treffen. Sie will ich ermutigen, ihre gesamte Kompetenz auch auszuschöpfen.
  • Informationsbroschüren o.ä. auch in „einfacher Sprache“ vorhalten. Das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben muss auch durch eine verständliche Sprache ermöglicht werden.
  • Frauen und Männer gleichsam bei der Besetzung von Führungspositionen berücksichtigen.
  • Expertenrat noch stärker beherzigen. Die Beiräte der Stadt, Kita- und Hortausschüsse, die Schulkonferenzen, die Wehrführung der Freiwilligen Feuerwehr, die ehrenamtlichen Senioren- und Behindertenbeauftragten: sie alle sind Experten auf ihrem Fachgebiet.
  • ein gemeinsames Ticketsystem in den kommunalen Einrichtungen einführen. Damit soll an jedem Verkaufsschalter der Stadt die Möglichkeit geschaffen werden, für alle übrigen kommunalen Einrichtungen Eintrittskarten zu erwerben.
  • ein Jahreskarten-Abonnement für Eintrittskarten unseres Museum, des Tierparks Kunsterspring und des Jahnbads einführen. Abonnenten erhalten die neuen Jahreskarten künftig rechtzeitig vor Ablauf der alten Jahreskarten automatisch nach Hause geliefert.