Mobil durch die Stadt

Für die meisten Menschen in unserer Region ist das eigene Fahrzeug weiterhin unverzichtbarer Bestandteil ihrer Lebensrealität. Soll eine Energie- und Verkehrswende gelingen, müssen daher zunächst gute Alternativen für alternative Fortbewegungsarten entwickelt werden.

Als Bürgermeister werde ich

  • die Stadt noch attraktiver für Radfahrer machen. Das Radfahren muss zur schnellsten Möglichkeit werden, um Neuruppin zu durchqueren. Dazu bedarf es eines weiteren Ausbaus der Radwege und mehr Abstellmöglichkeiten für Fahrräder. Die Radwege sollen mittelfristig bis in sämtliche Ortslagen Neuruppins führen.
  • zukunftsfähige Mobilitätskonzepte für die Stadt Neuruppin fördern, insbesondere in den ländlich geprägten Ortsteilen.
  • sicherstellen, dass Senioren auch weiterhin ihre Arzttermine wahrnehmen, zum Einkaufen oder zum Treff mit anderen gelangen können. Das kann die Unterstützung ehrenamtlicher Angebote genauso wie den Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) beinhalten.
  • den ÖPNV noch stärker nach touristischen Bedarfen ausrichten. Dazu sollen Anreize für Besucher der Stadt geschaffen werden, um den ÖPNV zu nutzen. Das können etwa vergünstigte Fahrscheine oder Eintrittskarten sein.
  • Anstrengungen unternehmen, um Baumaßnahmen in der Stadt besser zu koordinieren, damit keine Staus und Verkehrsbehinderungen über das übliche Maß hinaus provoziert werden. Hierzu müssen sich die zuständigen Baulastenträger künftig noch besser abstimmen.
  • die Parkplatzsituation am Bahnhof Rheinsberger Tor auch nach der notwendigen Umgestaltung genau im Blick behalten und ggf. verkehrslenkende Maßnahmen ergreifen. Durch die baulichen Veränderungen im Zuge des Umbaus der sog. „Umweltverbundtrasse“ werden viele Parkplätze in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs wegfallen. Wer den Umstieg auf die Bahn möchte, muss auch Parkmöglichkeiten für PKW vorhalten.
  • dafür sorgen, dass an jeder Bushaltestelle ein Fahrgastunterstand geschaffen wird.