Gutes Miteinander in Neuruppin

Ein gutes Miteinander findet da statt, wo Menschen sich treffen und austauschen können. Für den Zusammenhalt in einer Gemeinschaft ist es daher unverzichtbar, dass Begegnungsorte und Begegnungsmöglichkeiten bestehen.

Dabei sind Begegnungen innerhalb einer Altersgruppe genauso wichtig wie die Begegnungen zwischen den Generationen. Solch ein Austausch schafft Verständnis füreinander und gibt Einblicke in die jeweils andere Lebenswelt.

Dabei dürfen Begegnungen oder die Wahrnehmung kultureller Angebote nicht am Geldbeutel des Einzelnen scheitern. Jeder ist ein gleichberechtigtes Mitglied unserer Stadtgemeinschaft. Daher ist es auch richtig, wenn besonders starke Schultern etwas mehr leisten als weniger starke.

Die Stadtverwaltung kann dafür Sorge tragen, dass durch sozial gestaffelte Beiträge auch weniger wohlhabenden Einwohnern alle Angebote wahrgenommen werden können.

Als Bürgermeister werde ich

  • bestehende Begegnungsorte für Senioren erhalten und neue Begegnungsorte für alle Bevölkerungsgruppen schaffen. Insbesondere muss ein breiteres Angebot für Jugendliche und Heranwachsende geschaffen werden.
  • die Einhaltung der Stadtordnung und die öffentliche Sicherheit erhöhen. Dazu sollen neben einer verstärkten Bestreifung von Räumen, in denen regelmäßig Rechtsbrüche festzustellen sind, auch verstärkte präventive Maßnahmen gestartet werden. Dazu zählt neben der klassischen Arbeit eines Streetworkers auch die Schaffung von Rückzugsräumen, in denen junge Menschen unter sich sein können.
  • den „Fontane-Pass“ einführen, mit dem einkommensschwache Personen vergünstigte Fahrkarten im öffentlichen Personennahverkehr oder vergünstigte Tickets für städtische Einrichtungen und Veranstaltungen erhalten können.
  • die Jugendarbeit verstärken. Die Arbeit der etablierten Jugendhilfeträger sind wichtige Bestandteile für einen Teil unserer Jugendlichen. Diese Angebote müssen sichergestellt und ausgebaut werden.
  • dafür sorgen, dass Veranstaltungen in den Orts- und Stadtteilen Neuruppins unterstützt werden, sofern diese öffentlich sind und  dem Gemeinwohl dien.
  • die Dorfgemeinschaftshäuser in den Ortsteilen erhalten. Sie bilden wichtige Begegnungsorte für die Bewohner der Ortsteile und sind unverzichtbarer Teil des Dorflebens.
  • Initiativen unterstützen, die für die Ortsteile einen Gewinn an Mobilität (etwa durch die Bereitstellung eines Gemeinschaftsfahrzeugs) oder einen Gewinn an Versorgungsleistung (etwa durch die Einrichtung eines Dorfladens) versprechen.
  • das Bewusstsein für ein umweltgerechtes Handeln stärken. Dazu will ich zu öffentlichen Müllsammelaktionen aufrufen und prüfen, ob sich Systeme in der Neuruppiner Innenstadt etablieren lassen, die Müll vermeiden können (z.B. Re-Cap-Systeme).
  • den Bürgerhaushalt bürgerfreundlicher gestalten. Künftig sollen auch Abstimmungen nach einer Registrierung auch online möglich sein und Abstimmungsmöglichkeiten in den Ortsteilen geschaffen werden.
  • die Stiftung Soziales Neuruppin attraktiver für Zustifter machen. Um einen größeren Kapitalstamm aufzubauen, aus dem Zinsen für die Umsetzung sozialer Projekte entnommen werden können, muss an der bisherigen Stiftungskonstruktion gearbeitet werden. Dazu sollen die Erfahrungen anderer „Bürgerstiftungen“ gesammelt und auf ihre Umsetzbarkeit in Neuruppin hin untersucht werden.
  • entschieden gegen jede Form von Rassismus, Antisemitismus, Faschismus oder Homophobie eintreten. Selbstverständlich gelten für alle Menschen dieselben Rechte und Pflichten, die eingehalten werden müssen. Ich werde nicht akzeptieren, dass Menschen allein aufgrund ihres Aussehens, ihrer Herkunft oder ihrer sexuellen Orientierung ausgegrenzt oder herabgewürdigt werden.