Beste Bildungschancen

Unser Neuruppin hat eine breite Bildungslandschaft. Von der Krippe bis zur Hochschule bieten wir ein breites Spektrum an Bildungsmöglichkeiten.

Die Wahrnehmung von Bildungsangeboten darf dabei nicht vom Elterneinkommen abhängen, sondern allein von Talent und Motivation eines Kindes. Eine gute Bildungspolitik ist daher auch immer eine Frage der Gerechtigkeit.

Mehr und mehr nimmt die Digitalisierung auch in diesem Lebensbereich zu. Die Covid-19-Pandemie hat deutlich gemacht, wie sehr Bildungschancen immer noch vom Elternhaushalt abhängen.

Als Bürgermeister werde ich

  • Rechtsfrieden in der Kita-Landschaft herstellen. Mit den freien Kita-Trägern muss umgehend eine Verständigung über die Erstattung der Betriebskosten herbeigeführt werden ohne weitere Gerichtsverfahren. Die Trägervielfalt in unserer Stadt ist ein hohes Gut und muss erhalten bleiben.
  • die Angebote der kommunalen Kitas ausbauen. Dazu werde ich auch wieder entgeltliche Angebote zulassen. Dabei darf ein Kind jedoch nicht aufgrund geringer wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit der Eltern ausgeschlossen werden. Ziel soll es sein, dass die Kitas wieder Angebote schaffen können, die ihr Profil schärfen und neue Impulse in den Kita-Alltag bringen können.
  • die Möglichkeiten ausbauen, auch im Kindergartenalter bereits erste Schwimmerfahrungen zu sammeln („Kita-Schwimmen“). Gerade in unserer gewässerreichen Region ist es wichtig, dass Kinder sehr früh Erfahrungen im Umgang mit tiefem Wasser sammeln können.
  • dem Fachkräftebedarf in den Kitas durch noch stärkere eigene Ausbildungsanstrengungen begegnen. Um neue Kita-Erzieherinnen und -Erzieher mit besonders ausgeprägtem Sinn für Bewegung und Koordination der Kinder zu gewinnen, wird eine Kooperation mit der Europäischen Sportakademie Land Brandenburg in Lindow angestrebt.
  • In jeder Schule ein „Schüler*innen-Budget“ einführen, über dessen Verwendung allein die Schülerinnen und Schüler entscheiden können. Kinder und Jugendliche lernen damit früh, Verantwortung zu übernehmen und demokratische Spielregeln einzuhalten.
  • eine Kommunalpolitik-Simulation entwickeln und den Schulen jährlich anbieten. Ich möchte damit kontinuierlich zeigen, welche Aufgaben eine kommunale Verwaltung und ein Kommunalpolitiker haben. Außerdem lässt sich so vermitteln, wie eigene Ideen und Vorschläge Gehör finden könnten.
  • mich weiter dafür einsetzen, dass in Neuruppin wieder ein Studienseminar für Lehramtsreferendare eingerichtet wird. Das vermeidet weite Wege für die dringend benötigten jungen Lehrkräfte und schafft eine Bindung an die Region.
  • Partnerschaften zwischen Sportvereinen, Kitas und Schulen noch stärker fördern. Die Impulse der Sportvereine bereichern das Angebot der Einrichtungen. Talente könnten so früher entdeckt und gefördert werden. Zudem würden Kinder früher an den Vereinssport herangeführt werden.
  • Programme zur Umweltbildung ausbauen. Kinder und Jugendliche sollen lernen, wie wir Ressourcen schonen und die Umwelt schützen können. Damit kann auch eine stärkere Sensibilität für Umweltverschmutzungen geschaffen werden.
  • die Digitalisierung der Schulen vorantreiben. Es darf kein Nachteil werden, dass ein Kind eine staatliche Schule besucht. Förderprogramme des Landes Brandenburg sind dabei konsequent zu nutzen.
  • mich entschlossen für die weitere Entwicklung der Medizinischen Hochschule Brandenburg Theodor Fontane in Neuruppin einsetzen. Der Umstand, dass diese Hochschule nicht durch das Land Brandenburg getragen wird, darf nicht zu einer Benachteiligung führen. Neue, gut ausgebildete Mediziner sind dringend notwendig, wenn die medizinische Versorgung im Nordwesten Brandenburgs langfristig sichergestellt werden soll.